Follow us

Okt 152010
 

§ 107 Abs. 3 AktG schreibt nunmehr vor, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte einen Prüfungsausschuss bestellen kann, der sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems sowie der Abschlussprüfung, hier insbesondere der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen, befasst.

Insbesondere die Überwachung durch des Abschlussprüfers ist von entscheidender Bedeutung. Dabei wird der Financial Expert eine sehr wichtige Rolle spielen. Auch die EU – Kommission plant einschneidende Maßnahmen in Bezug auf die Branche der Abschlussprüfer.

Lesen Sie dazu den Artikel EU will Marktmacht der Wirtschaftsprüfer zerschlagen (bei Handelsblatt.com am 13.10.2010 veröffentlicht).

Wie Prüfungsausschüsse effizient arbeiten erfahren Sie auf einer Veranstaltung des Handelsblatt, auf der erfahrene Experten aus der Praxis berichten.

Sep 142010
 

Zum 2. Mal nach Einführung des behördlichen Instruments der Anreizregulierung stehen für Gas und Strom die sog. „Fotojahre“ für die Preisfindung an. Nach Maßgabe der Kostenbasis des Jahres 2010 wird für Gas die Kalkulation im Jahre 2011 durchgeführt, die dann für die Regulierungsperiode von 2013 bis 2017 bindend sein wird. Für die Preisfindung bei Strom ist das Jahr 2011 dIe Kosten-basis. Die Kalkulation in 2012 ist sodann für die 2. Regulierungsperiode von 2014- 2018 verpflichtend.

Die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 , die erstmals nach BilMoG aufzustellen sind wirken sich somit wesentlich auf die Fotojahre 2010 und 2011 aus. Bilanzpolitisch getroffene Entscheidungen aufgrund von Wahlrechten haben somit erheblichen Einfluss auf Preisparameter der Regulierungsperioden gemäß der Anreizregulierungsverordnung (ARegV).

Sep 062010
 

Durch das BilMoG ändert sich die bisherige Praxis der steuerlichen und handelsbilanziellen Rechnungslegung. Die Frage, inwieweit der Prozess der Steuerbilanzierung automatisierbar ist wird in einem Seminar von Management Circle unter dem Titel „Steuerbilanzen automatisieren“ behandelt.

In der Seminarankündigung heißt es:

„Schritt für Schritt zur automatisierten Steuerbilanz

Im Management Circle Seminar „Steuerbilanzen automatisieren“ erhalten Sie einen Überblick, welche neuen Anforderungen an die Steuerbilanzierung vorliegen. Lernen Sie, wie Sie ein Tax Accounting aufbauen und Automatisierungsgrade sinnvoll nutzen können. Anwenderneutral stellen die Steuerexperten technische Umsetzungsmöglichkeiten vor und geben Ihnen wertvolle Hinweise, wie Sie die typischen Praxisprobleme bei der Umstellung lösen.“

Termine: 23. September 2010 in Düsseldorf, 8. November 2010 in Frankfurt/M., 14. Dezember 2010 in München

Details zur Veranstaltung finden Sie unter hier.

Bookmark and Share

Aug 042010
 

Werden Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit), sind § 249 Abs. 1, § 252 Abs. 1 Nr. 3 und 4, § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 256a in dem Umfang und für den Zeitraum nicht anzuwenden, in dem die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme sich ausgleichen. Als Finanzinstrumente im Sinn des Satzes 1 gelten auch Termingeschäfte über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren. In engem Zusammenhang mit § 254 HGB steht die Anhangangabe nach § 285 Nr. 23 HGB.

Ausweislich der Regierungsbegründung wurden bereits bisher Bewertungseinheiten gebildet, beruhend auf der Argumentation, es handele sich um Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

„Die Bewertungseinheit beruht auf der grundsätzlichen Überlegung, dass die aus einem Grundgeschäft resultierenden Risiken durch den Einsatz von Sicherungsinstrumenten – wirtschaftlich betrachtet – neutralisiert werden können. Daher wird bei Bestehen einer Bewertungseinheit – unter Einschränkung des Imparitätsprinzips, des Eealisationsprinzips und des Einzelbewertungsgrundsatzes – auf die Berücksichtigung nicht realisierter Verluste verzichtet, wenn diesen in gleicher Höhe nicht realisierte Gewinne gegenüberstehen,
also soweit der Eintritt der abgesicherten Risiken ausgeschlossen
ist.“

Referenz: § 254 Bildung von Bewertungseinheiten

Bookmark and Share

Aug 042010
 

Durch das BilMoG ist die Überwachungsfunktion von Aufsichtsräten weiter gestärkt worden (§§ 100 Abs. 5, 107 Abs. 3 AktG). Die aktienrechtlichen Regelungen sollten wenigstens aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch auf den Mittelstand ausstrahlen und als Benchmark dienen.

Schon heute spielen Beiräte in mittelständischen Unternehmen eine wichtige Rolle. Das ist der Tenor der Studie Beiräte im Mittelstand, die jetzt von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte veröffentlicht wurde. Die Hauptaufgaben von Beiräten liegen demzufolge " … bei der Kontrolle der Unternehmensführung, deren Beratung sowie der Vermittlerfunktion zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen. Zwar wird ihre Effizienz kaum überprüft, dennoch leisten sie nach Ansicht der befragten Unternehmer wertvolle Arbeit. Der Tätigkeits- und Kompetenzbereich der Beiräte ist breit gestreut ebenso wie ihre Vergütung, die bis etwa 10.000 Euro pro Jahr betragen kann. Trotz hoher Ansprüche an die Beiratsmitglieder haben die meisten Unternehmen keine Schwierigkeiten bei der Besetzung."

 Bookmark and Share

Jul 292010
 

Die BilMoG – Seminarlandschaft ist mittlerweile fast schon nicht mehr überschaubar. Während es in der ersten Welle im Jahr 2009 in den Schulungen und Trainings zum BilMoG darum ging, den Teilnehmern einen generellen Überblick zu geben, sind die Seminarinhalte nunmehr speziell auf Einzelthemen fokussiert wie zum Beispiel das immer wieder nachgefragte Thema ‚Latente Steuern. Auch der Seminaranbieter Management – Circle bietet verschiedene BilMoG-Seminarformate an, bei denen Praxisbeipiele und Fallstudien einen Schwerpunkt bilden.

Bookmark and Share

Jul 012010
 

Professionalisierung von Aufsichtsräten dringend erforderlich – Dr. Michael Fuchs übernimmt Schirmherrschaft der Financial Experts Association e.V.

Hamburg (ots) – Dr. Michael Fuchs, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU, plädierte auf der Verbandstagung der Financial Experts Association e.V. in Hamburg für eine stärkere Qualifikation von Aufsichtsräten in Deutschland. "Gerade im für Deutschland so wichtigen Mittelstandssektor stellen wir fest, dass die Kontroll- und Überwachungsorgane von Unternehmen häufig nicht ausreichend qualifiziert sind", so Dr. Fuchs. Die Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen setzen, damit Aufsichtsräte professionell und unabhängig ihre Aufgaben wahrnehmen können. Dazu gehören die Schaffung notwendiger Infrastrukturen ebenso wie mögliche Qualifizierungsangebote und Zertifizierungen. Dr. Fuchs: "Es geht darum, eine neue Generation von Aufsichtsräten zu schaffen, die durch exzellente Qualifikation den steigenden Anforderungen an die Unternehmensüberwachung gerecht wird – nicht nur im privaten, sondern gerade auch im öffentlichen Sektor."

Als Schirmherr der Financial Experts Association e.V. – dem ersten Berufsverband für Aufsichtsräte in Deutschland – wird Herr Dr. Fuchs sich verstärkt für die Qualifizierung der Kontroll- und Überwachungsorgane in Deutschland einsetzen. Die Financial Expert Association e.V. wird in Kooperation mit der Universität St. Gallen ein Curriculum mit Zertifizierung zum "Financial Expert" anbieten. Der Beginn des Ausbildungsprogramms ist für Ende 2010 vorgesehen.

Bookmark and Share